Windows 11 25H2 auf Proxmox 8.4.12: Wenn der alte Xeon noch nicht in Rente will

Es gibt Hardware, die ist alt. Und dann gibt es Hardware, die bei Microsoft wahrscheinlich schon unter „archäologische Fundstücke mit Stromanschluss“ läuft.

In meinem Fall handelt es sich um einen Intel Xeon E5-2690 v1. Sandy Bridge-EP. Eine CPU aus einer Zeit, in der Server noch klangen wie startende Staubsauger und Windows-Installationen nicht bei jeder Gelegenheit versuchten, einem ein Microsoft-Konto unterzujubeln.

Trotzdem läuft die Maschine. Und zwar nicht schlecht: 64 GB RAM, 32 Threads und Proxmox VE 8.4.12 als Unterbau. Darauf eine Windows-11-VM, die sich über die Jahre brav bis Version 23H2 aktualisieren liess.

Bis Microsoft beschloss, dass jetzt Schluss mit lustig ist.

Das Upgrade auf Windows 11 25H2 scheiterte zunächst an zwei roten Warnlampen: CPU nicht unterstützt und WDDM2 nicht erfüllt. WhyNotWin11 war entsprechend wenig begeistert. Die eigentliche Hardware hatte zwar noch genug Dampf, aber Windows sah durch die Proxmox-Konfiguration nur einen generischen `kvm64`-Prozessor. Und der war für das Setup ungefähr so attraktiv wie ein Faxgerät im Microsoft Store.

Die Lösung bestand am Ende aus zwei Teilen: Proxmox musste die CPU sauberer an die VM durchreichen, und Windows musste per Registry daran erinnert werden, dass der Besitzer dieser Maschine durchaus selbst entscheiden kann, ob er ein Upgrade riskieren möchte.

Oder anders gesagt: Microsoft sagte nein. Proxmox sagte vielleicht. Die Registry sagte: „Mach trotzdem.“